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Backups ohne funktionierende Restores sind wertlos

Vielen Kunden zeigen uns stolz Ihre millionteuere Bandsilos und vergessen dabei, dass Ihre Backups nur so gut sind wie die Restores. Restores werden jedoch fast nie getestet – Ganz zu schweigen von einem Desaster Recovery.

Einer unserer Kunden hat zur Wiederherstellung eines geschäftskritischen Exchange Server über zwei Wochen benötigt. Nur dank anstehender Weihnachtsferien konnte Kurzarbeit für tausende von Mitarbeitern vermieden werden.

Backup Restore & Desaster Recovery

Klassische Backups mittles Banklaufwerken sind auch heute bei größeren Installationen immer noch nicht vollständig zu ersetzten. Neben Kostengründen empfiehlt Fiberworks jedoch die Kombination von verschiedenen Technologien, um ein Optimum an Datensicherheit und Kosten zu erhalten.

Die beiden meist verbreiteten Varianten sind wöchentliches Fullbackups mit täglichem Incremental oder Differential Sicherungen. Bei diesen beiden Verfahren wird nur einmal wöchentlich eine Komplettsicherung der Daten durchgeführt. Die täglichen Datenänderungen werden erfasst und auf zusätzliche Bänder gespeichert. Im Falle eines Restores muss erst die Vollsicherung zurückgespielt werden und dann anschließend sämtliche Incremental Backups.

Dieses Verfahren ist nicht deterministisch; d.h. es ist nicht vorherbestimmbar, wann ein solcher Restore erfolgreich abgeschlossen werden kann. In komplexen Umgebungen werden oft mehrere Bandlaufwerke parallel betrieben um höhere Durchsatzraten und damit schnellere Sicherungszeiten zu erzielen. Backupjobs laufen verteilt über die gesamte Woche um ein Optimum der Hardware auszunutzen. Bei einen Restorefall, kann der Restore erst beginnen, wenn ausreichend Bandlaufwerke zur Verfügung stehen. Zusätzlich können sämtliche incremental Backups über hunderte von Bandlaufwerken verteilt sein. Jedes Band muss erst geladen, an die Speicherstelle gespult werden und es dürfen keine Band und Schreibfehler vorliegen, sonst muss der ganze Prozess mit einem Ersatzband neu gestartet werden.

Restores in komplexen Umgebungen können sich über TAGE hinziehen.

Daher ist ein solches Verfahren absolut unzulänglich zum Schutz Ihrer primären Geschäftsprozesse. Fiberworks empfiehlt es, auf Basis Ihrer Geschäftsprozesse SLA’s zu definieren. Diese SLA's definieren dann die zu verwendende Technologie und die Art der Restores und damit auch die Backups - und nicht umgekehrt. Zudem befasst sich das beschriebene Szenario lediglich mit den Anwendungsdaten, nicht jedoch mit dem Betriebssystem.

Um ein Restore überhaupt starten zu können, muss bei einem Totalverlust (Disaster Recovery) im Allgemeinen erst folgende Schritte durchgeführt werden:

1. Neue Hardware beschaffen
2. Hostbusadapter installiert und konfiguriert
3. Betriebssystem installieren
4. Netzwerk und SAN konfigurieren
5. Backupprogramm installieren und konfigurieren


Vielen Kunden zeigen uns stolz Ihre millionteuere Bandsilos und vergessen dabei, dass Ihre Backups nur so gut sind wie die Restores. Restores werden jedoch fast nie getestet – Ganz zu schweigen von einem Desaster Recovery.

Einer unserer Kunden hat zur Wiederherstellung eines geschäftskritischen Exchange Server über zwei Wochen benötigt. Nur dank anstehender Weihnachtsferien konnte Kurzarbeit für tausende von Mitarbeitern vermieden werden.

Für unternehmenskritische Daten empfiehlt Fiberworks den Einsatz von Backup to Disk Verfahren.

Unsere Experten beraten Sie gerne. Ausgehend von Ihren Geschäftsprozessen über SLAs, TIER Level und mögliches Virtualisierungspotential, entwickeln wir ein auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Backup- Restore und Desaster Recovery Strategie.

Die Klassifizierung der Geschäftsprozesse und die Erstellung und Überprüfung von SLAs ist nicht nur der Garant für einen sicheren Geschäftsbetrieb sondern hilft auch massiv Kosten zu sparen. Ein Optimum kann erreicht werden, wenn ein TIER Level und Backupprozesse gleichermaßen berücksichtigt werden.

Interesse ? – Kontaktieren Sie uns

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Freitag, 21. November 2008  |  Kontakt  |  Impressum  |  anmelden